SGK Sektion Bern

Statuten

 

 

SGK Bern schweizerische Gesellschaft für Kieferorthopädie Sektion Bern

 

 

 

 

I. Name und Sitz

 

Art. 1 Unter dem Namen "Schweizerische Gesellschaft für Kieferorthopädie, Sektion Bern" besteht eine Gesellschaft im Sinne von Art. 60 ff des Schweizerischen Zivilgesetzbuches mit Sitz in Bern.

 

 

 

II. Zweck

 

Art. 2 Die Gesellschaft fördert die Kieferorthopädie in Öffentlichkeit, Praxis, Klinik, Lehre und Forschung. Sie führt jährlich eine Mitgliederversammlung und in der Regel eine Fachtagung zur Fortbildung der Mitglieder durch. Die Gesellschaft vertritt die Interessen ihrer Mitglieder nach aussen.

 

 

 

III. Mitgliedschaft

 

Art. 3 Mitglied kann jedes Mitglied der Schweizerischen Gesellschaft für Kieferorthopädie (SGK) werden. Die Gesellschaft kennt folgende Mitgliederkategorien:

 

  1. Aktivmitglieder
  2. Aktivmitglieder Spezialisten SSO für Kieferorthopädie
  3. Freimitglieder
  4. Ausserordentliche Mitglieder
  5. Ehrenmitglieder

 

Art. 4 Aktivmitglieder sind Zahnärztinnen und Zahnärzte, die ihren Beruf in der Schweiz ausüben und der Schweizerischen Zahnärztegesellschaft SSO angehören, jedoch nicht "Spezialist SSO für Kieferorthopädie" sind. Aktivmitglieder "Spezialisten SSO für Kieferorthopädie" sind Zahnärztinnen und Zahnärzte, die ihren Beruf in der Schweiz ausüben, der Schweizerischen Zahnärztegesellschaft SSO angehören und im Besitze des Titels "Spezialist SSO für Kieferorthopädie" sind.

 

 

Art. 5 Freimitglieder sind Zahnärztinnen und Zahnärzte, welche die Voraussetzungen für die Aktivmitgliedschaft wegen ihrer Berufsaufgabe nicht mehr erfüllen. Die Ernennung zum Freimitglied erfolgt auf schriftliches Gesuch hin durch den Vorstand.

 

 

Art. 6 Ausserordentliche Mitglieder sind Zahnärztinnen und Zahnärzte, die ihre berufliche Tätigkeit nicht in der Schweiz ausüben, sowie weitere natürliche Personen, welche die Ziele der Gesellschaft unterstützen wollen.

 

 

Art. 7 Zu Ehrenmitgliedern können Personen ernannt werden, die sich um die Zahnmedizin, insbesondere die Kieferorthopädie, oder die Gesellschaft besonders verdient gemacht haben.

 

 

Art. 8 Die Aufnahme als Aktivmitglied oder ausserordentliches Mitglied setzt ein schriftliches Gesuch an den Präsidenten der Gesellschaft voraus. Dem Gesuch sind zwei

Erklärungen von Paten, die Mitglied der Gesellschaft sind, beizulegen, welche dieses Gesuch unterstützen. Die Namen der Gesuchsteller werden in der Einladung zur nächsten Mitgliederversammlung aufgeführt. Die Aufnahme in die Gesellschaft erfolgt in der Mitgliederversammlung auf Antrag des Vorstandes. Es bedarf hierzu eines Mehrs von 2/3 der Stimmenden. Ein allfälliger ablehnender Entscheid muss gegenüber dem Gesuchsteller nicht begründet werden.

 

 

Art. 9 Das Stimm- und Wahlrecht in der Gesellschaft steht den Aktiv-, Frei- und Ehrenmitgliedern zu.

 

 

Art. 10 Die Mitgliedschaft in der Gesellschaft berechtigt nicht, den Titel eines "Spezialisten SSO für Kieferorthopädie" zu führen. Voraussetzung zur Führung des Titels als "Spezialist SSO für Kieferorthopädie" ist der Eintrag im entsprechenden, von der SSO anerkannten, Spezialistenregister.

 

 

Art. 11 Ein Mitglied kann unter Beachtung einer Kündigungsfrist von drei Monaten auf Ende des Geschäftsjahres aus der Gesellschaft austreten. Ein diesbezügliches Gesuch ist mit eingeschriebenem Brief an den Präsidenten zu richten. Ein Austritt wird jedenfalls erst wirksam, wenn das Mitglied seine finanziellen Verpflichtungen gegenüber der Gesellschaft erfüllt hat.

 

 

Art. 12 Der Vorstand ist berechtigt, ein Mitglied, das seinen finanziellen Verpflichtungen auch nach einer Mahnfrist von 30 Tagen nicht nachgekommen ist, aus der Gesellschaft auszuschliessen.

 

 

Art. 13 Bei groben Verstössen gegen die Pflichten des Standes ist die Mitgliederversammlung berechtigt, Mitglieder aus der Gesellschaft auszuschliessen. Ein entsprechender Antrag ist unter Angabe des Namens des betreffenden Mitgliedes in der Einladung zur Mitgliederversammlung aufzuführen. Dem betroffenen Mitglied ist das rechtliche Gehör zu gewähren. Für den Ausschluss bedarf es der Zustimmung von 2/3 der an der Abstimmung teilnehmenden Mitglieder. Die Mitgliederversammlung ist nicht verpflichtet, dem Ausgeschlossenen die Gruende für seinen Ausschluss bekanntzugeben.

 

 

Art. 14 Die Mitglieder haben grundsätzlich eine Ämter-Übernahme-Pflicht. In begründeten Ausnahmen kann die Mitgliederversammlung ein Mitglied auf dessen Antrag hin von dieser Pflicht befreien.

 

 

 

IV. Finanzen

 

Art. 15 Der Mitgliederbeitrag wird durch die Mitgliederversammlung bestimmt. Er ist innert 30 Tagen nach Rechnungsstellung zu entrichten. Die Tagungsgebühr für wissenschaftliche Fortbildungstagungen wird durch den Vorstand festgelegt. Für die Verpflichtungen der Gesellschaft haftet einzig das Gesellschaftsvermögen. Eine persönliche Haftung der Mitglieder ist ausdrücklich ausgeschlossen. Beim Ausscheiden aus der Gesellschaft steht dem ausscheidenden Mitglied kein Anspruch auf das Gesellschaftsvermögen zu. Die Gesellschaft entrichtet aus ihrem Vermögen jährlich einen Betrag von Fr. 5'000.- in einen Sozialfonds. Ziel ist die Unterstützung einer wohltätigen Institution oder Idee. Vorstand und jedes Mitglied können der Mitgliederversammlung einen Vorschlag für den Bestimmungszweck dieser Spende vorlegen. Die Mitgliederversammlung stimmt über die vorhandenen Vorlagen ab.

 

 

 

V. Organe

 

Art. 16 Die Gesellschaft kennt folgende Organe: a) die Mitgliederversammlung b) der Vorstand c) die Rechnungsrevisoren.

 

 

Art. 17 Die Mitgliederversammlung ist legislatives und oberstes Organ der Gesellschaft. Die Mitgliederversammlung ist namentlich zuständig für:

 

  • a) Wahl des Präsidenten und des Vorstandes
  • b) Wahl der Vertreter in der Spezialisierungskommission
  • c) Wahl von Vertretern in andere Standesorganisationen
  • d) Wahl der Rechnungsrevisoren
  • e) Aufnahme und Ausschluss von Mitgliedern
  • f) Ernennung von Ehrenmitgliedern
  • g) Abnahme des Jahresberichtes und der Jahresrechnung, Decharge der verantwortlichen Organe
  • h) Festlegung des Verwendungszweckes der Gelder aus dem Sozialfonds
  • i) Festsetzung des Jahresbeitrages und der Aufnahmegebühr
  • k) Änderung der Statuten
  • l) Auflösung der Gesellschaft.

Die Vergabe der Ämter erfolgt nach vorhergehender Ausschreibung. In Ausnahmefällen ist der Vorstand berechtigt, Vertreter zu bestimmenund die Wahl anschliessend durch die Mitgliederversammlung genehmigen zu lassen. Anträge von Mitgliedern und vom Vorstand, sowie Aufnahmegesuche sind spätestens acht Wochen vor der Mitgliederversammlung schriftlich dem Präsidenteneinzureichen und den Mitgliedern mit der Einladung zur Mitgliederversammlung zur Kenntnis zu bringen. Die Einladung zur Mitgliederversammlung hat spätestens vier Wochen vor der Versammlung zu erfolgen.

 

 

Art. 18 Eine ausserordentliche Mitgliederversammlung kann jederzeit unter Angabe der zu behandelnden Traktanden einberufen werden durch: a) den Vorstand b) schriftlichen Antrag von mindestens 20 Prozent der stimmberechtigten Mitglieder. Wird der Antrag von den Mitgliedern gestellt, so hat der Vorstand innert zwei Monaten eine ausserordentliche Mitgliederversammlung abzuhalten.

 

 

Art. 19 Die Mitgliederversammlung wird vom Präsidenten, in dessen Verhinderungsfall von einem andern Vorstandsmitglied geführt. Wahlen und Beschlüsse, soweit nicht vom Gesetz oder diesen Statuten anders geregelt, erfolgen in offener Abstimmung; es gilt das absolute Mehr. Beantragen mindestens fünf Mitglieder geheime Wahl oder Abstimmung, so ist diese entsprechend schriftlich durchzuführen. Abwesende Mitglieder können ihr Stimmrecht nicht ausüben. Stellvertretung ist unzulässig. Uber die Generalversammlung wird ein Protokoll geführt. Dieses ist den Mitgliedern zuzustellen. Nur zu solchen Geschäften, die fristgerecht traktandiert und den Mitgliedern entsprechend mitgeteilt wurden, können verbindliche Beschlüsse gefasst werden.

 

 

Art. 20 Der Vorstand ist das exekutive Organ der Gesellschaft. Ihm obliegen alle Geschäfte, soweit diese nicht ausdrücklich durch Gesetz oder Statuten einem andern Organ übertragen sind. Der Vorstand besteht aus dem Präsidenten, dem Kassier, dem Sekretär und bis zu zwei Beisitzern. Ein Mitglied sollte Kontaktperson zur Klinik für Kieferorthopädie sein (Oberassistent). Der Präsident wird von der Mitgliederversammlung gewählt. Die Amtsdauer der Vorstandsmitglieder beträgt drei Jahre. Die Wahl des Präsidentenerfolgt in der Mitgliederversammlung vor den übrigen Vorstandsmitgliedern. Wird das absolute Mehr im ersten Wahlgang nicht erreicht, so finden die folgenden Wahlgänge schriftlich statt. Ab drittem Wahlgang gilt das relative Mehr der abgegebenen Stimmen. Die Vorstandsmitglieder sind wieder wählbar, der Präsident nur ein einziges Mal in diesem Amt (max. 6 Jahre). Die Mitglieder des Vorstandes bemühen sich, Nachfolger für ihr Amt zu finden. Gelingt dies nicht, so werden vom Vorstand Mitglieder, die noch nie ein Amt übernommen haben, an der Mitgliederversammlung zur Wahl vorgeschlagen. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Mitglieder anwesend ist. Er fasst seine Beschlüsse mit einfachem Mehr. Bei Stimmengleichheit steht dem Präsidenten der Stichentscheid zu. In dringenden Fällen kann der Vorstand Beschlüsse auf dem Korrespondenzweg fassen. Sie bedürfen desfalls einer qualifizierten Mehrheit von 2/3 zur Annahme. Derartig getroffene Beschlüsse sind im Protokoll der nächsten Vorstandssitzung festzuhalten. Der Vorstand vertritt die Gesellschaft nach aussen. Rechtlich verbindlich wird die Gesellschaft durch den Präsidentenund ein weiteres Vorstandsmitglied vertreten.

 

 

Art. 21 Zwei Rechnungsrevisoren prüfen jährlich die Kasse und erstatten der Mitgliederversammlung Bericht. Sie werden auf die Dauer von drei Jahren gewählt.

 

 

 

VI. Schlussbestimmungen

 

Art. 22 Das Vereinsjahr endet für die Funktion der Amtsträger mit der ordentlichen Mitgliederversammlung. Das Rechnungsjahr der Gesellschaft stimmt mit dem Kalenderjahr überein.

 

 

Art. 23 Die vorliegenden Statuten können mit der Mehrheit von 2/3 der anwesenden Stimmberechtigten an einer Mitgliederversammlung geändert werden.

 

 

Art. 24 Die Mitgliederversammlung kann, soweit wenigstens die Hälfte der Mitglieder erschienen ist und eine Mehrheit von 2/3 der anwesenden Stimmberechtigten sich dafür ausspricht, die Auflösung der Gesellschaft beschliessen. Zu diesem Zweck ist eigens eine Mitgliederversammlung einzuberufen. Diese entscheidet auch über alle Modalitäten der Auflösung, insbesondere über die Verwendung eines allfälligen Vermögensüberschusses. Kommt an einer ersten Mitgliederversammlung das Quorum von 50 Prozent der stimmberechtigten Mitglieder nicht zustande, ist innert Monatsfrist eine weitere Mitgliederversammlung einzuberufen. Diese entscheidet ohne Quorum, aber mit 2/3 Mehrheit der anwesenden Stimmberechtigten über die Auflösung der Gesellschaft. Bei Fusion oder Integration mit einer andern Gesellschaft gelten die gleichen Beschlussfassungsregeln wie bei der Auflösung.

 

Art. 25 Diese Statuten wurden an der Mitgliederversammlung der SGK, Sektion Bern vom 26. April 2002 angenommen und treten sofort in Kraft. Sie ersetzen sämtliche früheren Versionen.

 

 

SGK Bern schweizerische Gesellschaft für Kieferorthopädie Sektion Bern

 

Der Präsident: Dr. Ch. Graf, Die Sekretärin: Dr. C. Haupt

 

 

 

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